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gefunden in wirtschaft & weiterbildung 8/2001, S.43: Susanne Nerzger: Von Schauspielern lernen, nach Keith Johnstone: Improvisation und Theater, Alexander Verlag

Spontan und schlagfertig reagieren – wer möchte das nicht können?

Erst recht, wenn er in einer Präsentation angesprochen wird. Eine Übung, die mit jeweils zwei Teilnehmern durchgeführt wird, ist die “Ja, aber…”-Übung. Dabei geht es darum, sofort und ohne Einschaltung einer “zensierenden Instanz” zu reagieren bzw. zu improvisieren.

Partner A stellt hierbei Fragen, die B mit “Ja” beantwortet, dann jedoch sofort ein “aber…” anfügt – was auch immer ihm dabei einfällt.

“Hast Du heute morgen gut gefrühstückt?” – “Ja, aber mir ist die Wurst im Hals steckengeblieben, als ich die Zeitung aufschlug!” – “Du liest doch gar keine Zeitung!” – “Ja, aber ich hatten noch eine alte Ausgabe, in die der Salat vom letzten Einkauf eingewickelt war!” usw.

Ich ersuche die Teilnehmenden, abwechselnd mit “Ja, aber … ” und “Ja, und …” zu antworten um auch zu erleben, dass alles, was ich mit “ja, aber” beantworte, auch mit “ja, und” beantwortet werden kann – allerdings anders für den Empfänger …