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Ich bezeichne ja in meinen Seminaren all jene, die zum Feedbackgeben ausgewählt werden, als Geschenkegeber. Im letzten Quartal gab’s nun eine Rückmeldung, die mich beschäftigt: So formuliert kommen weniger Ratschläge, wie man etwas besser macht.

Ja, Feedback braucht idR keine Ratschläge – Ratschläge sind auch Schläge.
Ja, Feedback braucht auch keine Besserwisser – wir sind lernfähig aber unbelehrbar.
Nein, ein Geschenkgeber darf auch negativ Empfundenes rückmelden; gerade hier liegen oft die wertvollsten Geschenke!

Meine Frage an Euch: Wenn ich zukünftig klar mache, dass gerade das Rückmelden von negativ Empfundenem sehr wertvoll sein kann; kann ich dann bei der Bezeichnung “Geschenkegeber” bleiben?